Referendariat am Cornelius-Burgh-Gymnasium – Ihr Weg in den Lehrerberuf an unserer Schule –

Für Sie kommt ein Referendariat am Cornelius-Burgh-Gymnasium (CBG) in Frage? Dann möchten wir Ihnen hier einen Einblick geben, wie Ihre Ausbildung bei uns gestaltet ist – strukturiert, von einem engagierten Kollegium begleitet und digital unterstützt.

Nach Ihrer Zuweisung

Nach Ihrer Zuweisung ans CBG und vor dem offiziellen Beginn Ihres Referendariats haben Sie die Möglichkeit, unsere Schule kennenzulernen. In einem persönlichen Gespräch mit der Schulleitung erhalten Sie erste Informationen zu organisatorischen Abläufen und/oder zur digitalen Ausstattung (inklusive iPad-Nutzung). Zudem lernen Sie Ihre Mitreferendar*innen kennen – ein wertvoller Schritt für den Aufbau eines unterstützenden Netzwerks.

Referendar*innen 2026/27

Ihr Einstieg

Am ersten Tag erwartet Sie eine strukturierte Einführung: Sie erhalten eine Sicherheitsunterweisung, werden durch das Schulgebäude geführt und bekommen Ihr persönliches iPad überreicht. Handreichungen mit wichtigen Informationen zu schulischen Ritualen und Abläufen erleichtern Ihnen den Einstieg. Sie lernen Ihre Fachschaften und Kolleg*innen kennen und erhalten einen Orientierungsstundenplan für die ersten beiden Wochen, bevor Sie Ihren individuellen Stundenplan selbst gestalten.

Orientierung und erste Unterrichtserfahrungen

In der ersten Phase steht das Kennenlernen der schulischen Abläufe und die ersten Schritte in den eigenen Unterricht im Vordergrund. Sie führen Perspektivgespräche durch das ZfsL, hospitieren in verschiedenen Klassen bzw. Kursen und übernehmen nach Absprache erste Unterrichtseinheiten. Seminartage und Unterrichtsbesuche (UBs) begleiten Ihre Ausbildung. In ABB-Sitzungen (Ausbildungsbegleitende Beratung) beschäftigen Sie sich mit Themen wie Unterrichtsplanung, Erstellung von Materialien oder Digitalisierung. Wir versuchen, Sie als Referendar*innen ganzheitlich im Blick zu haben, weswegen bspw. das Thema Lehrergesundheit in einem Workshop aufgegriffen wird.

Vertiefung und Verantwortung

Im weiteren Verlauf Ihrer Ausbildung übernehmen Sie zunehmend Verantwortung im Unterricht. Sie planen und führen eigenständig Unterrichtseinheiten durch (sowohl im Selbstständigen als auch im Ausbildungsunterricht), entwerfen und korrigieren Klassenarbeiten und entwickeln Ihre didaktischen Fähigkeiten weiter. Sie wählen Ihre Mentor*innen und werden Teil eines Teams. In weiteren ABB-Sitzungen setzen Sie sich mit Themen wie z.B. Leistungsbewertung, Elternsprechtagen sowie Schulrecht und – Ordnung auseinander. Ein regelmäßiger Wechsel im Ausbildungsunterricht, der sich an den Quartalen orientiert, ermöglicht Ihnen zusätzliche Perspektiven und Erfahrungen.

Eigenständigkeit und Engagement

In Ihrem Referendariat gestalten Sie den Schulalltag aktiv mit. Sie nehmen an Exkursionen teil oder organisieren diese selbst, engagieren sich in Arbeitsgemeinschaften und führen weitere Unterrichts-besuche durch. Individuelle und allgemeine ABB-Sitzungen unterstützen Sie in Ihrer Entwicklung. Eine Besonderheit ist u.a. der Medienabend, bei dem Sie Ihre Kompetenzen im Bereich digitaler Bildung erweitern können.

Wir freuen uns auf engagierte Referendar*innen, die Schule aktiv mitgestalten möchten – kompetent, kollegial und mit pädagogischem Engagement. Bei uns finden Sie ein unterstützendes Umfeld, das Sie auf Ihrem Weg zur Lehrkraft begleitet.

Haben Sie Fragen? Dann wenden Sie sich gerne an unser Ausbildungsteam Frau Sylke Heimburg (hbg@cbg-erkelenz.de) oder Frau Pia Fritzen (ftz@cbg-erkelenz.de) – wir freuen uns auf Sie!

Stimmen von Referendar*innen zum Vorbereitungsdienst am CBG

Chemie/Informatik:

„Am Cornelius-Burgh-Gymnasium der Stadt Erkelenz erfährt man als Referendarin viel Wertschätzung und eine sehr unterstützende Begleitung durch das Kollegium und ABB.

Das Referendariat ist besonders bereichernd: Die PC-Räume sind topmodern und optimal für zeitgemäßen Unterricht ausgestattet, und auch die Chemiesammlung überzeugt durch ihre hervorragende Ausstattung.“

Deutsch/Geschichte:

„Mein Referendariat am Cornelius-Burgh-Gymnasium habe ich als sehr bereichernd erlebt. Ich habe viel gelernt und auch viele schöne und prägende Begegnungen gehabt.

Besonders dankbar bin ich für unsere Ausbildungsbeauftragten Frau Fritzen und Frau Heimburg, die uns organisatorisch und emotional zu jedem Zeitpunkt eine Stütze waren. Aber auch das hilfsbereite Kollegium und unsere Schüler*innen, die mir mit Offenheit begegnet sind und meinen Schulalltag bereichert haben, werde ich immer positiv in Erinnerung halten.“

Sport/Physik:

„Mein Referendariat am Cornelius-Burgh-Gymnasium war eine sehr prägende und herausfordernde Zeit. Es war ein ständiges Auf und Ab, in dem ich viele Höhen und Tiefen durchlebte. Besonders der Zusammenhalt unter den Referendaren am CBG war großartig und hat mir sehr geholfen, auch schwierige Phasen zu überstehen.

Die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen verlief insgesamt gut, auch wenn die Anforderungen an uns während des Referendariats oftmals hoch waren. Besonders herausfordernd war die Balance zwischen den vielfältigen Aufgaben und der eigenen Weiterentwicklung als Lehrkraft.

Was mich jedoch immer wieder motivierte, war die positive Erfahrung mit den Schülerinnen und Schülern am CBG. Ihre Neugierde, ihr Engagement und ihre Begeisterung für den Unterricht gaben mir die Kraft und den Antrieb, trotz der anstrengenden Phasen nicht aufzugeben. Insgesamt war es eine anstrengende, aber unglaublich wertvolle Zeit, die mich sowohl fachlich als auch persönlich sehr weiter-gebracht hat.“

Sozialwissenschaften/Wirtschaft-Politik/Mathe:

„Das Referendariat – gleich vorneweg: Ja, es war die wohl härteste Zeit meines bisherigen Bildungswegs. Und ja, die UPP war vermutlich der anstrengendste Tag meines Lebens. Daran gibt es nichts zu rütteln.

Aber: Es war auch eine unglaublich lehrreiche, intensive und prägende Zeit. Um diese Phase zu überstehen, braucht man mehr als Fachwissen – man braucht Menschen, die einen begleiten, auffangen und motivieren. Und genau das bietet das CBG in vielen Momenten.

Der Zusammenhalt unter den Referendarinnen und Referendaren war für mich ein echter Rettungs-anker. Wir haben gemeinsam gelacht, gejammert, gezweifelt und gefeiert. Dieser bewertungsfreie Raum, in dem man einfach ehrlich sein darf – mit allen Gefühlen, Erfolgen und Rückschlägen – ist unbezahlbar. Es tut gut, zu wissen, dass man mit all dem nicht allein ist. Der Austausch untereinander ist wirklich ein mentaler Stützpfeiler, ohne den man das Ganze kaum so gut meistern könnte.

Der Kontakt zum Kollegium war dagegen unterschiedlich – so, wie es wohl an jeder größeren Schule der Fall ist. Mit manchen Kolleginnen und Kollegen kam schnell ein guter, offener Austausch zustande, andere blieben eher distanziert oder reserviert. Das ist völlig normal, schließlich arbeiten im Lehrerzimmer über 50 Menschen mit ganz eigenen Charakteren, Routinen und Prioritäten. Insgesamt habe ich aber das Gefühl, dass man sich am CBG mit der Zeit gut einfindet, wenn man Eigeninitiative zeigt und selbst auf andere zugeht. Die Unterstützung ist da, aber man muss sie sich teilweise auch aktiv holen – und das ist völlig in Ordnung.

Was man dem CBG auf jeden Fall zugutehalten muss: Die Organisation funktioniert ausgesprochen gut. Verwaltung, Stundenplanung, Schulleitung und ABBs arbeiten spürbar abgestimmt zusammen. Das erleichtert vieles, gerade in einer Phase, in der man ohnehin ständig zwischen Unterricht, Semi-naren und Prüfungen jongliert. Mein Tipp: Behaltet eure Fristen im Blick und sprecht Dinge frühzeitig an – das erspart Stress und öffnet oft Türen, die man gar nicht erwartet hätte.

Wenn ich auf diese Zeit zurückblicke, kann ich ehrlich sagen: Das Referendariat am CBG war eine gute Entscheidung. Die Schülerinnen und Schüler sind motiviert, interessiert und häufig leistungsstark. Das Umfeld bietet genügend Raum, um sich zu entwickeln, Erfahrungen zu sammeln und auch mit Herausforderungen zu wachsen. Rückblickend war diese Zeit anstrengend, aber unglaublich wertvoll – fachlich wie menschlich.“

Sport/Latein:

„Am CBG ist man durch die überschaubare Größe der Schule direkt mittendrin im Geschehen. Neben dem Alltag im Referendariat gibt es viele Möglichkeiten, sich mit eigenen Ideen einzubringen und Projekte umzusetzen – die Schule ist Neuem gegenüber sehr aufgeschlossen. Ich habe zum Beispiel gemeinsam mit Schülerinnen einen Akrobatikauftritt auf die Beine gestellt – ein echtes Highlight für mich abseits des „normalen“ Referendariat-Alltags!

Die Fachschaften sind eher klein, was aber auch bedeutet, dass deine Meinung zählt und du aktiv mitgestalten kannst. Bei Fragen oder Sorgen hatte ich immer das Gefühl, gehört und unterstützt zu werden – dabei hatten insbesondere meine Ausbildungskoordinatorinnen und Mentorinnen stets ein offenes Ohr für mich.“

Reli/Geschichte:

„Das Referendariat ist eine spannende und anspruchsvolle Zeit, die einen langhaltig prägt und einen zu der Lehrperson macht, die man sein möchte. Teamgeist und Kooperation werden großgeschrieben, daher denk immer dran: Wer eine Frage stellt, wird eine Antwort erhalten!“